Programm

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Das Programm der Degrowth-Sommerschule und des Klimacamps war sehr vielfältig. Hier gibt es einen Überblick über die Struktur:

Programmstruktur Sommerschule 2016

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Die Tagesthemen

Damit wir besser gemeinsame Debatten führen können, haben wir Themen entwickelt, die wir an einzelnen Tagen zur Diskussion stellten. Es gab zu jedem Thema einen anregenden Input, bevor ein Diskussionsplenum oder ein Open Space stattfand. Abends gabes dann eine Podiumsdiskussion, bzw. eine Präsentation der Ergebnisse des Open Space. Die Tagesthemen lauteten:

I. Systeme verstehen – Kapitalismus und Herrschaft hinterfragen
II. Utopien entwickeln – gemeinsam die Richtung des Wandels finden
III. Bündnisse schmieden – Solidarität leben und den Wandel organisieren
IV. Brücken bauen – Transformationsprozesse gerecht gestalten
V. Hegemonie aufbrechen – Rassismus und Neoliberalismus entgegentreten

Die Formate

Es gab mehrtägige Kurse, Workshops, Inputs, Diskussionsräume, Open Spaces, ein Programm für Jüngere und ein Kulturprogramm. Vom 16. bis 21.08., also vor und während des Camps, gab es zudem einen Windrad-Selbstbau-Workshop.

Die Kurse
Die Themen der Sommerschule vertieften wir in mehrtägigen Kursen. Um an den Kursen teilzunehmen, war eine Anmeldung nötig.

Das Kinder- und Jugendprogramm
Es gab täglich mindestens eine besondere Aktivität für Kinder: Wildnisabenteuer und Tanz, Theater, Klettern und mehr. Gerade solche Erlebnisse sehen wir nicht als bloße ‚Bespaßung‘ sondern als einen wesentlichen Teil einer Bildung für die sozial-ökologische Transformation. Und weil die Erwachsenen diese Fähigkeiten auch brauchen, war das Kinderprogramm damit eine Inspiration für das ganze Camp!

Die Referent*innen

> Nnimmo Bassey, Health of Mother Earth Foundation. Bündnisse schmieden, 23.8.: Input zu internationaler Vernetzung und lokalem Widerstand.
> Olaf Bernau, afrique-europe-interact. Hegemonie aufbrechen, 26.8.: Beitrag zu Klimagerechtigkeit & Bewegungsfreiheit auf Podiumsdiskussion.
> Jana Flemming, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin. Brücken bauen, 24.8.: Impulsvortrag zu Gerechten Übergängen.
> Sebastian Gerstenhoefer, freiberuflicher Politik- und Entwicklungswissenschaftler. Brücken bauen, 24.8.: Impulsvortrag zu Transitions.
> Friederike Habermann, Au­to­rin und freie Wis­sen­schaft­le­rin. Systeme verstehen, 21.08.: Impulsvortrag.
> Lemor, Interventionistische Linke Köln, „Blockupy“, „Ende Gelände“. Hegemonie aufbrechen, 26.8.: Beitrag zu Großmobilisierungen und Massenaktionen als Impulse für systemische Veränderungen auf Podiumsdiskussion.
> Ana María Larrea Maldonado, FLACSO Ecuador. Utopien entwickeln, 22.8.: Beitrag zu „Buen vivir als utopischem Konzept“ auf dem Podium.
> Sheila Menon, Plane Stupid UK. Bündnisse schmieden, 23.8.: Impulsvortrag zu transnationaler Vernetzung.
> Rex Osa, Refugees4Refugees. Hegemonie aufbrechen, 26.8.: Impulsvortrag und Beitrag zu Widerstand und Selbstorganisation von Migrant*innen auf Podiumsdiskussion.
> Peter Seyferth, Freiberuflicher Politischer Philosoph mit Lehraufträgen an mehreren Institutionen. Utopien entwickeln, 22.8.: Beitrag zu Anarchie als Utopie auf Podiumsdiskussion.
> Nina Treu, Konzeptwerk Neue Ökonomie. Utopien entwickeln, 22.8.: Beitrag zu Degrowth als Utopie radikalen Wandels auf Podiumsdiskussion.
> Malo Vidal, Graswurzelaktivist, Bildungsreferent, Facilitator. Utopien entwickeln, 22.8.: Impulsvortrag.