DG_RZ_Logo_stream_01

 

 

Die Vierte Internationale Degrowth-Konferenz in Leipzig 2014 und die sich anschließende Sommerschule im Rheinland 2015 haben gezeigt, dass die Suche nach alternativen Gesellschaftsentwürfen jenseits des Wachstumsparadigmas bei vielen Menschen auf große Begeisterung stößt. Damit die Basis der Bewegung breit und stark wird, wollen wir 2016 – wie schon 2014 – zu Degrowth-Veranstaltungen aufrufen und sie unter dem Banner „Stream towards Degrowth“ vereinen. Hierfür laden wir alle interessierten Organisationen, Initiativen und Privatpersonen ein, Veranstaltungen rund um das Thema Postwachstum im Allgemeinen zu initiieren oder konkrete Degrowth-Debatten (Degrowth und Migration, Degrowth und Klimagerechtigkeit, Degrowth und Care Arbeit etc.) anzustoßen.
Bisher haben wir über 50 Veranstaltungen sammeln können, die Ihr hier durchsehen könnt:

> Veranstaltungen nach Datum
> Veranstaltungen nach Bundesland

Und wir sammeln und unterstützen weiterhin: Bei Interesse schaut Euch die offizielle Einladung zur Teilnahme an und meldet Euren Beitrag an!

Das Highlight im Oktober:

plakat_newsletterIm Rahmen des Stream towards Degrowth wollen wir uns mit der Verbindung zwischen westlichen Wirtschaftsweisen und Fluchtursachen im globalen Süden beschäftigen. Die vier folgenden Veranstaltungen widmen sich diesem Thema:

> 23.9-10.11., Stadbibliothek, Ausstellung Klimaflucht – über Fluchtursachen und Klimawandel
Ausstellung über Menschen aus allen Weltregionen, die zu Opfern der globalen Klimakatastrophe wurden. In kurzen Audio- und Videobeiträgen lernen Besucher_innen unterschiedlichste Schicksale, Ängste und Perspektiven kennen und können sich zu den Folgen des Klimawandels informieren.
> 4.10., Stadtbibliothek, Klimaflucht und Ökozid – wie westliche Wirtschaftsweisen Existenzen bedrohen
Peter Donatus ist Journalist, Umwelt- und Menschenrechtsaktivist aus Nigeria. Er wird von seinen Erfahrungen im Kampf gegen die Zerstörung des Nigerdeltas durch Ölkonzerne wie Shell berichten und kritische Fragen stellen: Worauf fußt der westliche Wohlstand? Wovor fliehen „Wirtschaftsflüchtlinge“ und wer trägt die Verantwortung dafür?
> 18.10., G22, Universitätsplatz 2, Ist die Postwachstumsbewegung offen für rechts?
Kritik an TTIP, am grenzenlosen Wachstum, die Forderung nach Bürgerentscheiden und nach lokalen Wirtschaftskreisläufen – rechte Strömungen greifen immer häufiger Anliegen der Postwachstumsbewegung auf. Was können wir dagegen tun?
Im Vortrag wird die Übernahme wachstumskritischer durch die Neue Rechte analysiert. Anschließend geht es darum, die unterschiedlichen Ziele beider Bewegungen herauszuarbeiten und eine linke, emanzipatorische Postwachstumsbewegungen von der Rechten abzugrenzen.
> 27.10., Stadtbibliothek, Workshop: Verursacht unsere Lebensweise Flucht und Migration?
Was bedeutet es, wenn Menschen des globalen Südens fern ihrer Heimat nach dem guten Leben suchen, weil ökologische Krisen und Armut ihnen keine andere Wahl lassen? Vor dem Hintergrund rechtsextremer Erfolge in ganz Europa diskutieren wir anhand konkreter Beispiele solidarische, ökologische, nachhaltige und demokratische Handlungsoptionen für das Hier und Jetzt.

Bei Fragen könnt Ihr Euch gerne bei uns melden.