Blog

Willkommen auf unserem Blog, der die verschiedensten Aspekte und Diskurse rund um unsere Degrowth-Projekte und Konferenzen beleuchtet. So zum Beispiel die Sommerschule zu Klimagerechtigkeit oder die Leipziger Degrowth-Konferenz. Über die verschiedenen Facetten von Degrowth und die wachsende Degrowth-Bewegung informieren wir vor allem auf Englisch. Die deutsche wachstumskritische Debatte findet zu einem großen Teil auf dem  “Blog Postwachstum” des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) statt, mit dem wir zusammenarbeiten. Falls Ihr Anmerkungen habt oder zum Blog beitragen möchten, kontaktiert uns bitte unter blog@degrowth.de.

Um unsere vielen englischen Blogartikel für deutsche Leser attraktiver zu machen, publizieren wir seit Juni 2015 alle Artikel, für die es keine deutsche Entsprechung gibt, auch auf dem deutschen Blog.

summerschoolclimatecamp

Schon zum zweiten Mal gibt es dieses Jahr die Degrowth-Sommerschule auf dem Klimacamp im Rheinland. Während sie letztes Jahr ganz im Zeichen von Klimagerechtigkeit stand, heißt sie diese Jahr „Skills for System Change“. Wir haben bei Christopher Laumanns vom Orga-Team nachgefragt, warum das so ist, und was Euch auf der Sommerschule erwartet.

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Demonstrieren für eine faire Landwirtschaft und gegen Wachstum und Export auf der „Wir haben es satt!“-Demonstration 2016. Foto: BUNDjugend

Von Janna Aljets und Katharina Ebinger

Dieser Text ist eine gekürzte Fassung des Beitrages zur Jugendumweltbewegung für „Degrowth in Bewegung(en)

Wir sind beide langjährig mit der BUNDjugend ehren- beziehungsweise hauptamtlich verbunden und sprechen daher vor allem für diesen verbandsgeprägten und organisierten Teil der Jugendumweltbewegung. Gleichzeitig fühlen wir uns als Teil der Degrowth-Bewegung.

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utopikonBlogNeu

Wege und Herausforderungen in eine geldfreiere Gesellschaft

Mit 300 Menschen, fünf Keynotes, 20 Workshops, einem veganen Mitmachbrunch, einer Wishbowl und vielem mehr lädt das Netzwerk living utopia zur UTOPIKON vom 04. bis 06.11. nach Berlin in die Forum Factory ein!

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DiB – Peoples Global Action – Teaser from Raute Film on Vimeo.

Was hat die Peoples Global Action-Bewegung erreicht? Wie steht sie im Verhältnis zu Degrowth? Was kann die Degrowth-Bewegung von den Erfahrungen ihrer Aktionen lernen? Und was können andere soziale Bewegungen wiederum voneinander sowie von Degrowth-Ideen und -Praktiken lernen? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es bei Degrowth in Bewegung(en)!

Hegemony of Growth

By Matthias Schmelzer

Degrowth aims at undoing growth. Undoing growth both at the level of social structures and social imaginaries. Although the focus is very often on the latter, i.e. the “decolonization of imaginaries” as put by Serge Latouche, the degrowth perspective still seems to lack a comprehensive understanding of the role of ideology, the path dependencies and the power that shape these imaginations. Degrowth and related transition ideas sometimes appear as a rather naïvely idealistic perspectives, in which “we” simply have to understand, reflect and overcome our “mental infrastructures” and our personal addictions to consumerism and material expansion.

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Attac-Aktivist_innen beteiligen sich an Blockupy in Frankfurt im Mai 2012. Foto: Attac

Von Werner Rätz und Dagmar Paternoga

Dieser Text ist eine gekürzte Fassung des Attac-Beitrags für „Degrowth in Bewegung(en)“

Als Attac Ende der 90er-Jahre gegründet wurde, schien das Dogma der Alternativlosigkeit gesellschaftlicher Verhältnisse festzustehen. Auch viele Menschen, die mit diesen Verhältnissen keineswegs einverstanden waren, konnten sich ihre Überwindung kaum vorstellen. Deshalb war die Botschaft, eine andere Welt sei möglich, damals so etwas wie ein Aufbruchssignal.

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DiB Teaser – Die Ökodorf Bewegung from Raute Film on Vimeo.

Wie steht die Ökodorf Bewegung im Verhältnis zu Degrowth? Was kann die Degrowth-Bewegung von den Erfahrungen der Ökodörfer lernen? Und was können andere soziale Bewegungen wiederum voneinander sowie von Degrowth-Ideen und -Praktiken lernen? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es bei Degrowth in Bewegung(en)!

DIB_Blog_Fahrrad 1

Von Christiane Kliemann

Endlich ist es soweit: Der erste Satz Texte und Videos aus dem Projekt „Degrowth in Bewegung(en)“ ist jetzt online. Hier beleuchten Vertreter*innen verschiedenster sozialer Bewegungen das Thema Degrowth und benennen aus ihrer Sicht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Kritikpunkte an Degrowth. Ziel des Projekts ist ein offener Dialog- und Vernetzungsprozess, der den Austausch, das gegenseitige Lernen und die Entwicklung gemeinsamer Strategien fördern will.

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refugee camp

Von Fabian Scheidler

Endlich habe die EU wieder Stärke und Einigkeit gezeigt, endlich sei sie wieder in der Lage, ihre Außengrenzen zu sichern, so die offiziellen Verlautbarungen nach dem Deal mit dem türkischen Präsidenten Erdogan im März. Doch die „Schließung der Balkanroute“ und der Pakt mit der Türkei sind tatsächlich eine Schande für Europa. Es ist ein Triumph der Zyniker, ein Kniefall vor den Rassisten in der EU, eine vollständige Preisgabe der angeblich europäischen Werte.

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Budapest Kachel

From 30 August to 3 September Budapest will be under the banner of degrowth with two major degrowth-events: The degrowth week and conference. In order to give you some ideas on what to expect there, we´ve asked a few questions to the Degrowth 2016 organizing team:

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Conviviality

Von Frank Adloff

In den letzten Jahren hat der Konvivialismus einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dabei ist selbst nach einer oberflächlichen Lektüre schnell klar, dass hier eine Nähe zum Konzept und zu der Bewegung des Degrowth besteht. Doch worin besteht die Nähe, und wo liegen die Differenzen? Im Folgenden möchte ich zunächst kurz rekapitulieren, was auf theoretischer und praktischer Ebene unter Degrowth verstanden werden kann, um danach den Konvivialismus vorzustellen und zu markieren, worin aus meiner Sicht die Vorteile einer konvivialistischen Perspektive bestehen.

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SAGE Book front cover

By Kanchi Kohli and Manju Menon

Is the world going through an environmental crisis? If yes, who has caused it and where does the onus to remedy it lie? If one is to go by the policy debates and outcomes worldwide, the existence of a crisis seems established, the attribution contested, and the road map for remedies under perpetual review. Each year several international conventions revisit their priorities and national governments review their responses to problems of deforestation, biodiversity loss, climate change, water availability and pollution.

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Urban Gardening

On the Need for Collaboration Between Social Movements and Activisms

By Lucie Bardos

Not that long ago, I left North America and arrived fresh and starry-eyed in Lund, Sweden, ready to begin my master’s degree in a program entitled Culture, Power and Sustainability. In my second year, I decided to write my thesis about the Transition Town movement, a social movement out of Great Britain born of the need to act as communities (rather than individuals) in the face of peak oil and climate change. It focuses on helping communities transition towards becoming socially and ecologically sustainable post-carbon societies.

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UBI India

By Brototi Roy

In recent years, the debate around universal basic income has gained much popularity and coverage. The many successful models of basic income, both universal and targeted such as Alaska, Iran and Brazil (Bolsa ) along with an active movement in many European countries to adopt pilot experiments, made researchers and social workers in India enthusiastic to try out similar studies in the country to evaluate the viability of such an unconditional cash transfer to ensure social security to its vulnerable citizens.

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System Change not Climate Change

Vom 19. bis 23. August 2016 findet die 2. Degrowth-Sommerschule auf dem Klimacamp im Rheinland statt. Unter dem Motto „Skills for System Change“ wird es mit einem vielfältigen Programm um gelebte Alternativen zum aktuellen Wirtschaftssystem gehen. Nachdem die Sommerschule zu Ende gegangen ist, beginnt auf dem Klimacamp das „Aktionslabor“, das vom 24.-29. August geht. Was es damit auf sich hat und wie man mitmachen kann, erklären Melanie und Milan, die an der Vorbereitung des Aktionslabors beteiligt sind.

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