Blog

Willkommen auf unserem Blog, der die verschiedensten Aspekte und Diskurse rund um unsere Degrowth-Projekte und Konferenzen beleuchtet. So zum Beispiel die Sommerschule zu Klimagerechtigkeit oder die Leipziger Degrowth-Konferenz. Über die verschiedenen Facetten von Degrowth und die wachsende Degrowth-Bewegung informieren wir vor allem auf Englisch. Die deutsche wachstumskritische Debatte findet zu einem großen Teil auf dem  “Blog Postwachstum” des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) statt, mit dem wir zusammenarbeiten. Falls Ihr Anmerkungen habt oder zum Blog beitragen möchten, kontaktiert uns bitte unter blog@degrowth.de.

Um unsere vielen englischen Blogartikel für deutsche Leser attraktiver zu machen, publizieren wir seit Juni 2015 alle Artikel, für die es keine deutsche Entsprechung gibt, auch auf dem deutschen Blog.

Urban Gardening

On the Need for Collaboration Between Social Movements and Activisms

By Lucie Bardos

Not that long ago, I left North America and arrived fresh and starry-eyed in Lund, Sweden, ready to begin my master’s degree in a program entitled Culture, Power and Sustainability. In my second year, I decided to write my thesis about the Transition Town movement, a social movement out of Great Britain born of the need to act as communities (rather than individuals) in the face of peak oil and climate change. It focuses on helping communities transition towards becoming socially and ecologically sustainable post-carbon societies.

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UBI India

By Brototi Roy

In recent years, the debate around universal basic income has gained much popularity and coverage. The many successful models of basic income, both universal and targeted such as Alaska, Iran and Brazil (Bolsa ) along with an active movement in many European countries to adopt pilot experiments, made researchers and social workers in India enthusiastic to try out similar studies in the country to evaluate the viability of such an unconditional cash transfer to ensure social security to its vulnerable citizens.

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System Change not Climate Change

Vom 19. bis 23. August 2016 findet die 2. Degrowth-Sommerschule auf dem Klimacamp im Rheinland statt. Unter dem Motto „Skills for System Change“ wird es mit einem vielfältigen Programm um gelebte Alternativen zum aktuellen Wirtschaftssystem gehen. Nachdem die Sommerschule zu Ende gegangen ist, beginnt auf dem Klimacamp das „Aktionslabor“, das vom 24.-29. August geht. Was es damit auf sich hat und wie man mitmachen kann, erklären Melanie und Milan, die an der Vorbereitung des Aktionslabors beteiligt sind.

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Megamaschine

Warum sozialökologischer Wandel nicht ohne eine Veränderung der Tiefenstrukturen unserer Wirtschaft zu haben ist.

Von Fabian Scheidler

Wer eine Zeitung aufschlägt oder Nachrichten hört, fühlt sich in ein Panoptikum von Katastrophenmeldungen veretzt: hier eine verheerende Dürre, dort ein zerfallender Staat, hier ein Terroranschlag, dort ein Finanz-Crash. Man kann alle diese Ereignisse als unzusammenhängende Einzelphänomene betrachten, und genau das wird durch die übliche Art der Nachrichtenaufbereitung auch vermittelt. Man kann sie aber auch in einem größeren Zusammenhang sehen und darin Symptome einer systemischen Krise erkennen, deren einzelne Zweige gemeinsame Wurzeln haben. Weiterlesen in Oya-online

RepRap

By Andreas Roos

 “The great economic revolutions in history occur when new communication revolutions merge with new energy regimes”. This is the beginning of an article by Jeremy Rifkin in the Guardian back in 2011, echoing the promise he laid out in his then newly written book The Third Industrial Revolution: How Lateral Power is Transforming Energy, the Economy, and World. The book claims, in short, that the world is entering the third and final stage of the industrial enterprise, a stage in which renewable energy is merging with information and communication technologies, and leading humanity into an era of wealth and harmony.

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Wind energy

By Mark Burton

It can be difficult to form a view of what’s really going on in our atmosphere, given the amount of information and of contradictory claims. This piece concerns recent reports on global greenhouse gas (GHG) emissions and levels. On 16th March, a Guardian headline over an article by John Vidal said: Surge in renewable energy stalls world greenhouse gas emissions

That sounds good, doesn’t it. But at best, the claim is only partly true. The article is actually about energy-related emissions. .

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utopikonfacebook11

Das Projekt- und Aktionsnetzwerk living utopia lädt am 5. November 2016 zur Utopie-Ökonomie-Konferenz (UTOPIKON) nach Berlin ein. Geplant sind 300 Teilnehmer*innen, fünf Keynotes, zehn Workshops und ein inspirierendes Rahmenprogramm. Als Referent*innen haben bisher unter anderem Silke Helfrich, Friederike Habermann, Niko Paech und Gerrit von Jorck zugesagt.

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Building Walls

As much as building walls cannot be the answer to the horrible situation of refugees seeking asylum in Europe, it cannot be the means of choice for protecting national economies either. In the face of  a resurgence of sovereigntist and nationalist rhetoric from both the Right and the Left, the French Degrowth Project makes the case for open relocalization as a basis for a new international:

By Vincent Liegey, Stéphane Madelaine, Christophe Ondet and Anisabel Veillot

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Degrowth Conference 2014 Photo by Eva Mahnke CC-BY-SA (4)_small

Das Konzeptwerk hat eine Replik auf postwachstumskritik.de geschrieben. Die der Webseite entsprechende Studie „Wirtschaftswachstum aufgeben? Eine Analyse wachstumskritischer Argumente“ (Funke et al. 2015) fasst die Ergebnisse eines Seminars zusammen, in welchem sich die studentischen Autor_innen kritisch mit dem Konzept Postwachstum auseinandergesetzt haben. Die Autor_innen fragen „Müssen wir Wirtschaftswachstum aufgeben? Wollen wir dies? Und können wir es überhaupt?“. Diese Fragen zu stellen und damit den Postwachstumsdiskurs kritisch zu ergründen, ist spannend und wichtig.

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UBIcut2

Von Ronald Blaschke

Um es gleich vorweg zu sagen: Es gibt nicht „die“ Grundeinkommensbewegung, wie es auch nicht „das“ Grundeinkommenskonzept gibt.[1] Es gibt auch nicht „die“ Degrowth-Bewegung wie es auch nicht „das“ Degrowth-Konzept gibt. Aber es gibt in beiden Bewegungen übereinstimmende bzw. ähnliche Ansätze, die fruchtbar für ein gemeinsames politisches Engagement gemacht werden können.[2] Dies vor allem in den folgenden vier Bereichen.

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Emissions

Von Camila Moreno, Lili Fuhr and Daniel Speich Chassé

Bis vor kurzem noch hätten Begriffe wie „CO2-Bilanz“, „CO2-Fußabdruck“ oder „CO2-Ausgleich“ nur fragende Blicke in der allgemeinen Öffentlichkeit hervorgerufen. Inzwischen sind sie in aller Munde, ganz unabhängig von der Frage, ob sie den notwendigen Klimaschutzzielen überhaupt dienlich sind oder nicht. „Carbon metrics“ sind das Maß aller Dinge in der internationalen Umweltpolitik.

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Moving the sand around

By Kiran Pereira

If you want to know the ‘most consumed raw material on earth’ look no further! Sand and gravel have overtaken even water on this front. Yet, not many people would think about sand unless they wanted to go on holiday to a beach! This resource exerts a hegemony that is unrivalled. From the mundane to the mystical, the uses of sand are far too numerous to list exhaustively here. Sand and its derivatives are not only used in things that we see and know such as glassware in our homes, window panes, and of course in the concrete in buildings and infrastructure, but also in things such as toothpastes, sunscreens, wines, paints, aircraft alloys, and even in electronic chips in our debit/credit cards, mobile phones, computers and other gadgets that power our hyper-connected societies.

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thanks degrowth 2014 sonia goicoechea (2)

Von Dennis Eversberg und Matthias Schmelzer

Auch wenn Wachstumskritik en vogue ist – in einer Rangliste der „Top 10 Grassroots Movements“ des australischen „Shift Magazine“ nahm es jüngst sogar den ersten Platz ein – gibt es zu Degrowth als einer sozialen Bewegung bisher kaum Forschungen.

In einem neu erscheinenden Aufsatz im Forschungsjournal Soziale Bewegungen präsentieren wir – basierend auf einer Fragebogenerhebung, an der sich 814 der Teilnehmenden der Leipziger Degrowth-Konferenz 2014 beteiligten, und einer umfassenden Clusteranalyse – erste empirische Befunde zum Charakter dieser Bewegung in Form von vier Thesen.

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Bliss1

By Sam Bliss

Growth means a process of increasing in physical size. When we think of economic growth, it is difficult to fathom what exactly grows, since ‚the economy‘ is an invented concept that describes billions of human interactions as if they were one giant entity.

But gross domestic product is a rate — the total money value of economic activity per year — and thus growth really means acceleration. Degrowth, according to this understanding, is slowing down.

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Leap Manifesto

Von Dorothee Häußermann

In diesem Jahr gibt einen Tag mehr als sonst. Da die Erde sich nicht exakt in 365 mal 24 Stunden um ihre eigene Achse dreht, sondern etwas länger braucht, geben wir ihr alle vier Jahre einen Extra-Tag, um die verbummelte Zeit aufzuholen – damit der menschengemachte Kalender wieder mit den physikalischem Abläufen zusammenpasst. Das Schaltjahr (engl: „leap year“) erinnert also daran, dass unsere kulturellen Vereinbarungen gar nicht so fix sind, wie sie manchmal scheinen – wir können sie ändern oder anpassen, wenn es erforderlich ist, den menschlichen und natürlichen Rhythmus miteinander in Harmonie zu bringen.

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