Blog

Willkommen auf unserem Blog, der die verschiedensten Aspekte und Diskurse rund um unsere Degrowth-Projekte und Konferenzen beleuchtet. So zum Beispiel die Sommerschule zu Klimagerechtigkeit oder die Leipziger Degrowth-Konferenz. Über die verschiedenen Facetten von Degrowth und die wachsende Degrowth-Bewegung informieren wir vor allem auf Englisch. Die deutsche wachstumskritische Debatte findet zu einem großen Teil auf dem  “Blog Postwachstum” des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) statt, mit dem wir zusammenarbeiten. Falls Ihr Anmerkungen habt oder zum Blog beitragen möchten, kontaktiert uns bitte unter blog@degrowth.de.

Um unsere vielen englischen Blogartikel für deutsche Leser attraktiver zu machen, publizieren wir seit Juni 2015 alle Artikel, für die es keine deutsche Entsprechung gibt, auch auf dem deutschen Blog.



affen

Wachstumswende: Warum die politische Umsetzung stockt

Von Felix Holtermann

1972 erschien „Grenzen des Wachstums“, der erste Bericht an den Club of Rome. 45 Jahre später ist seine Wachstumskritik aktueller denn je. Während die Industriestaaten immer langsamer wachsen, erlebt die Wachstumsskepsis eine beispiellose Renaissance – in der Forschung, in den Medien, im gesellschaftlichen Diskurs. Eine Sphäre aber bleibt außen vor: die Politik. Wachstumskritik gleicht hier einem Tabuthema, spielt auf Regierungsebene kaum eine Rolle. Wachstum ist und bleibt oberstes Ziel der Wirtschaftspolitik.
Warum ist das so? Weiterlesen auf dem Blog Postwachstum

suburbia

Degrowth in the US: Thinking smaller where everything is big

Von Sam Bliss

Things are big in the United States of America. Returning home after a year away reacquaints me with big detached single-family homes, big single-occupant vehicles, and big single-species grass lawns. I find wider roads, longer distances, larger supermarkets, and more stuff everywhere.weiterlesen

degrowth-and-development

Partners in the Fight against Poverty and Inequality: The Relevance of Degrowth for Development

Von Katherine Trebeck

As policy makers return from Marrakesh puzzling over what a Trump presidency means for the Paris agreement, it is fascinating and wonderful to watch, from a desk in one of the biggest anti-poverty and development organisations, the increased energy, depth, and passion of the degrowth movement.weiterlesen

elena-tzara

Premium und das revolutionär utopische Firmenkonzept

Was hat Cola mit gesellschaftlichen Utopien zu tun? Elena Tzara im Interview mit Tobi Rosswog

Vom 04. – 06. November fand in Berlin die erste Utopie-Ökonomie-Konferenz UTOPIKON statt. 300 Menschen tauschten sich in 20 Workshops und 5 Keynotes zu Wegen und Herausforderungen in eine geldfrei(er)e Gesellschaft aus. In einer kleinen Inverviewreihe stellen wir einige der Referent*innen vor. Wir beginnen mit Elena Tzara und Premium Cola, dem revolutionär utopischen Firmenkonzept:weiterlesen

marrakesh

COP 22: „One step closer towards a climate that is incompatible with dignified life“

Von Christiane Kliemann

Another UN climate summit is over and despite the prevalent rhetoric of hope, the gap between the 1,5 or 2 degree target agreed in Paris last year and the real commitments to achieve this target is nowhere near to closing. Worse, this gap hasn’t even been a focus of this year’s UN climate talks in Marrakesh although time is running: Recently published analyses of this emission gap warn that the world will see a temperature rise between 2,8 (Climate Action Tracker) and 3,4 C (UNEP) even if all pledges under the Paris agreement were fully implemented.weiterlesen

ecommony

Ecommony: Gelebte Alternative zur Alternativlosigkeit

Von Friederike Habermann

Die Verletzung demokratischer Prozesse im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise 2007/08 sei als Epochenbruch vergleichbar mit der großen Depression „und allem, was danach kam“, so Georg Diez in seiner vorläufig letzten Kolumne auf spiegel-online.de. Grund für den nunmehr erstarkenden Rassismus in Verbindung mit einer radikalen Rechten sei aber auch die Ratlosigkeit linker Parteien – darauf, dass immer mehr Menschen als Verlierer in einem System abgehängt würden, das als alternativlos proklamiert werde. Weiterlesen auf Postwachstum.de

utopikon-auf-einen-blick

Einen großen Schritt weiter auf dem Weg zur Utopie

Von Christiane Kliemann

Die UTOPIKON ist jetzt vorbei und der Beweis ist erbracht: es ist absolut möglich, eine „echte“ Konferenz mit Keynotes, Workshops, Verpflegung und allem, was dazugehört, geldfrei, vegan, ökologisch und solidarisch zu organisieren. Gleichzeitig hat die Konferenz auch noch unglaublich viel Spaß gemacht: selber etwas zu erleben, von dem es geheißen hatte, das das ja eigentlich gar nicht geht, hat seinen ganz eigenen Reiz. weiterlesen

money-tree

Why the proposals for the US economy might not be the right selection

Von Mark H Burton

It is great to see an attempt to put degrowth ideas into a straightforward form that can be taken into political debate.  However, the selection of points is critical and I am not convinced that this is the right selection. I’ll just take issue with two: weiterlesen

beitrag-giorgos

Five Proposals for the U.S. Economy

Von Giorgos Kallis

We at Research & Degrowth are repeatedly being told that our framing won’t work. That we are preaching to the choir by the way we frame our proposals, and that we will never convince the broader public. So, here are our policy proposals re-framed in the language of the U.S. elections.weiterlesen

escape-capitalism

Wirtschaftswachstum steht einem guten Leben für alle entgegen

Von Matthias Schmelzer

Aktuell gibt es in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung eine Kontroverse zu Wachstumskritik. Vor einer Woche hat Rainer Hank unter dem Titel „Wachstum im Schneckentempo ist in“ in der FAZ einen sehr kritischen Beitrag zur „Degrowth-Bewegung“ geschrieben. Darauf antwortete Matthias Schmelzer in einer Replik, die in gekürzter Fassung am 23. Oktober 2016 in der Frankfurter Sonntagszeitung erschienen ist und die wir hier ungekürzt veröffentlichen.

weiterlesen

artikel-adrian-beling

Some more Reflections on the Budapest Degrowth-Conference

Von Adrián Beling

The signs from the Degrowth-Conference having disappeared from the walls of the portentous building of Corvinus University, and the streets of Budapest emptied from the stalls and the babble of the Degrowth-Week, the time is ripe for another evaluation-round. The conference can be assessed from diverse perspectives – with disparate outcomes, I suspect. weiterlesen

DIB_Degrowth_Demonstration_header

„Degrowth in Bewegung(en)“ – Wo stehen wir und wie geht’s weiter?

Von Matthias Schmelzer

Seit Anfang September sind alle Texte, Videos und Audiobeiträge des Multimedia-Veröffentlichungspojektes „Degrowth in Bewegung(en)“ online. In diesem Projekt schreiben Menschen aus 31 sozialen Bewegungen und alternativeökonomischen Strömungen – von der Anti-Kohle-Bewegung über Commons bis zu Gewerkschaften und Urban-Gardening – über ihre jeweilige Vision, ihre Aktivitäten sowie ihr Verhältnis zu Degrowth und anderen sozialen Bewegungen.weiterlesen

elephants-2

D.E.growth: A Small Change in the Slogan with Large Benefits

Von Miklós Antal

In a recent article with Stefan Drews, we discussed why degrowth might be an unfortunate name and slogan for the alternative economics movement. We listed several expressions that could possibly be better, but we were also upfront about their disadvantages. Here I propose a new term that might combine the advantages of the word degrowth with those of its more positive alternatives.weiterlesen

DIB_Commons_occupywallstreet_header

Degrowth und Commons – gemeinsam in eine postkapitalistische Welt

Von Leslie Gauditz und Johannes Euler

Aus unserem Projekt Degrowth in Bewegung(en)

Wenn Degrowth heißt, dass wir Menschen uns von den Fesseln des Wachstumszwangs befreien müssen, und wenn Commons-Aktivist*innen sich für mehr Commoning in der Welt einsetzen, dann müssen wir uns wohl folgende Fragen stellen: Von welchem Wachstum gilt es sich zu lösen? Wovon brauchen wir mehr? Wie könnte das gehen? Wer setzt sich dafür ein?weiterlesen

allmende-kontor

Aldi gegen Vielfalt? Und das auch noch als Werbung? Ziemlich dreist!

Der Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor wehrt sich gegen die Verunglimpfung der Urban-Gardening-Bewegung durch die Aldi-Werbekampagne „Einfach ist mehr“. Hier geht es zum vollständigen Statement des Allmende-Kontors. Und hier geht es zu einem interessanten Statement von Commons-Aktivistin Silke Helfrich